Weltreligionen Der Begriff Weltreligionen umfasst die Religionen, die sich beispielsweise durch die hohe Anzahl ihrer Anhänger die überregionale Verbreitung oder durch ihren universalen Anspruch auszeichnet. Der Begriff Weltreligion ist dennoch umstritten und eine Auflistung der hier unterzuordnenden Religionen nicht zweifelsfrei. Bei Sinn und Leben unterscheiden wir zwischen Religionen und Religions-Philosophien sowie als dritten Punkt die Naturreligionen der Naturvölker bzw. Völkerstämme. Die Weltreligionen sind im Vergleich zur Existenz des Menschen jung. Die ältesten Knochenfunde des Homo Sapiens in Äthiopien sind ca 154.000 bis 160.000 Jahre alt. Das Judentum ist unter den Weltreligionen die Älteste und geht auf das Jahr 1700 bis 1900 vor unserer Zeitrechnung zurück. Das Christentum ist ca. 2000 Jahre alt und der Islam ca. 1400 Jahre. Das Christentum und der Islam haben ihren Ursprung im Judentum. Diese drei Religionen werden auch monotheistische Religionen genannt, da sie nur einen Gott, Allah oder Jahwe kennen. Im Gegensatz zum Hinduismus, der tausende Götter kennt. Die Religionen sind aus dem Bestreben des Menschen entstanden, nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Die Begrifflichkeiten, Wege, Rituale und Inhalte der Religionen sind unterschiedlich, führen jedoch alle zu den Fragen woher komme ich, wozu bin ich hier, wohin gehe ich und versuchen dem Menschen Halt und Orientierung im Leben zu geben. Aus den Religionen haben sich die Mystiker unterschiedlichster Richtungen entwickelt (Sufismus, Schamanen, christliche Mystiker), die durch ein tieferes Eindringen in die transpersonale Ebene, also in die Ebene, die außerhalb der rationalen und personalen Wahrnehmung liegt, die spirituelle Quelle des Göttlichen zu erfahren.
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