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gefällt mir| Astrologie |
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| Geschrieben von: Andreas W.Höschen |
| Dienstag, den 27. November 2007 um 12:26 Uhr |
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AstrologieAstrologie bedeutet wörtlich: „Lehre von den Sternen“. Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde sie immer zusammen mit der Astronomie (wtl.: Die „Gesetze der Sterne“) ausgeübt; alle großen Astronomen bis dahin waren stets auch Astrologen. Die Himmelsbewegungen wurden in einem ganzheitlich orientierten Weltbild nicht nur gemäß ihrer physikalischen Gesetze erforscht, sondern auch symbolisch betrachtet, um das Leben auf der Erde in seinem Sinngehalt zu deuten.
Jahrhunderte lang galt die Astrologie mit ihren vielen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und vor allem auch der Medizin geradezu als „Mutter aller Wissenschaften“. Im Zuge der Aufklärung und mit dem Siegeszug des mechanistischen Weltbildes wurde die „wissenschaftliche“ Astronomie, das heißt die physikalisch-mathematisch orientierte Erforschung der Sterne und Planeten allein anerkannt. Die symbolischen Deutungen der Astrologie galten weithin als überholter Aberglaube. Doch mit der Krise des materialistisch-mechanistischen Weltbildes im 20. Jahrhundert gewinnt die Astrologie wieder stark an Boden. Schon Mitte des Jahrhunderts bemerkte kein geringerer als Carl Gustav Jung, die Astrologie klopfe „vernehmlich an die Tore der Universitäten“. Seriöse Astrologie kann nur auf der Basis gründlich und fachlich korrekt erstellter Horoskope, die immer Tag, Stunde, Minute und auch den Ort des Ereignisses (meist der Geburt eines Menschen) erfassen, ausgeübt werden. Die fälschlich sogenannten „Zeitungshoroskope“ der „Vulgär-Astrologie“ verdienen diesen Namen nicht und haben (abgesehen von evtl. witziger Unterhaltung) keinerlei Wert. Ebensowenig teilt die Astrologie etwa die Menschen in nur 12 Typen der Tierkreiszeichen ein. Denn sie erfaßt nach den Regeln der Kunst eben nicht nur den Stand der Sonne im Zeichen (das ist die Grundlage der Tierkreis“typen“), sondern auch den von Mond, acht Planeten, Aszendent, Medium Coeli und verschiedener anderer wichtiger Punkte. Eine große Fülle von Faktoren ist in einem genau erstellten Horoskop in einem einzigartigen Muster verbunden. Dabei gelten die Planeten etc. lediglich als symbolische „Zeiger“ der kosmischen „Uhr“, nicht jedoch als Einflußgrößen im kausalen Sinn. Die Planeten „bestimmen“ also gar nichts ! So gilt ein Horoskop gemäß dem Gesetz der Entsprechungen im Kosmos als symbolisch verschlüsseltes Abbild der Einzigartigkeit des Augenblicks. Daher ist es möglich, z. B. das Energiegefüge, welches einer menschlichen Persönlichkeit zugrunde liegt, anhand der Interpretation des Geburtshoroskopes zu erfassen. Auch die Erlebnismöglichkeiten, welche ein bestimmter Moment unter anderen Gesichtspunkten (z. B. bei der Planung wichtiger Ereignisse) bietet, können studiert werden. Dabei gilt jedoch: Ein seriöser Astrologe ist kein „Wahrsager“, er wird festlegende Ereignis“prognosen“ ablehnen. Denn er oder sie weiß nicht nur um die psychologische Problematik und Gefahr solcher einschränkenden Aussagen, sondern vielmehr um den fundamentalen Unterschied zwischen dem Energiemuster (welches die Astrologie exakt erfaßt) und den immer mit Offenheit und Freiheit versehenen sehr verschiedenen Verwirklichungsmöglichkeiten dieses Musters in der Realität.
Heutzutage werden die Möglichkeiten fundierter Astrologie nicht nur in Wirtschaft und Politik (z. B. bei der Planung von Personalentscheidungen oder wichtigen Vertragsabschlüssen) genutzt. Viele Ärzte und Psychotherapeuten sehen in Horoskopen wichtige Diagnose- und Therapiehilfen. Daneben nutzt aber eine stets zunehmende Vielzahl von Menschen seriöse astrologische Interpretationen als faszinierende Anregung und Hilfe für Selbsterfahrung und individuelle Entwicklung (siehe „Psychologische Astrologie“).
Quelle Foto oben www.fotolia.de |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. November 2010 um 13:06 Uhr |




