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gefällt mir| Sufismus |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Freitag, den 12. Oktober 2007 um 01:59 Uhr |
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Sufismus ist die Mystik im Islam. Die Anhänger des Sufismus heißen Sufis oder Derwische. Der Sufismus entstand im Zweistromland, angeregt besonders durch Hasan-al-Basri (um 643 bis 728). Die Sufis entwickelten besondere Systeme zur stufenmäßigen Herbeiführung der Ekstase (Waschd), die zur „Entwerdung“ (Fana) und zur mystischen Vereinigung mit Gott (Tauhid) führen sollte. Das oberste Ziel der Sufis ist, Gott so nahe zu kommen wie möglich und dabei die eigenen Wünsche zu vernachlässigen. Über einzelne Stufen versuchen die Sufis die höchste Stufe, die reine Seele, zu erreichen. Auf dem Weg dorthin sollen die niederen Triebe der Seele bekämpft werden und in positive Eigenschaften gewandelt werden. Einige Sufis vertreten die Ansicht, dass der Sufismus über allen Religionen stehe und nicht nur im Islam Geltung hat. Die stärkere Systematisierung des Sufismus seit dem 10. Jahrhundert führte besonders im 12. – 14. Jahrhundert zu Ordensgründungen von Derwischen. Derwische (pers. Bettler) sind islamische Bettelmönche, die in Klöstern leben, die einem Prior unterstehen und meist durch fromme Stiftungen unterhalten werden. Die einzelnen Orden unterscheiden sich durch ihre Tracht und die Art ihrer von Musik begleiteten religiös extatischen Übungen (heulende Derwische, tanzende Derwische), mit denen sie sich in einen Tranceartigen Zustand bringen. Die Musik spielt für die Sufis eine sehr wichtige Rolle, denn sie ist die Quelle ihrer Meditationen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Oktober 2008 um 18:25 Uhr |



