Facebook Share
gefällt mir| Judentum |
|
|
|
| Geschrieben von: Nicole Boysen |
| Mittwoch, den 10. Oktober 2007 um 11:30 Uhr |
|
Die Juden - das auserwählte Volk
Die Juden bezeichnen sich als das auserwählte Volk des Einen und Einzigen (Jahwe). Die Juden ziehen dem Begriff Glauben den Begriff "Lehre" oder "Tradition" vor. Gott ist gegeben, man muss nicht an ihn glauben. Der Ur-Stammvater der Juden ist Abraham, der von dem Einen und Einzigen um ca. 1900-1700 v.d.Z.) auserwählt wurde, auszuziehen in das Land Kanaan, wo "Milch und Honig" fließen. Dort soll Abraham und seine Nachkommen die Gebote Gottes achten und dafür für alle Zeiten Seligkeit erhalten. Bis dahin lebte Abraham in einer Welt, die verschiedene Götter kannte. Abraham sollte im Auftrag des Herrn einen Sohn zeugen. Seine Frau Sarah war jedoch unfruchtbar und auch bereits etwas älter. Sarah gestattete Abraham mit ihrer Sklavin Hagar ein Kind zu zeugen. Ismael wurde geboren und sollte später ein Führer der Araber werden. Jahwe wollte einen Führer für ein anderes Volk und befahl Abraham mit seiner Frau Sarah ein Kind zu zeugen. Widererwarten gelang dieses Vorhaben und Isaak, der zweite Stammvater des auserwählten Volkes wurde geboren. Isaak wiederum zeugte ca 1750 v.d.Z. Jakob, den dritten Stammvater, und dieser hatte wiederum 12 Söhne und eine Tochter. Die Söhne sollten später die 12 jüdischen Stämme anführten. Eines Nachts kämpfte Jakob mit einem Engel. Er gewann diesen Kampf und wurde nur leicht an der Hüfte verletzt, woraufhin er künftig hinkte. Nach dieser Nacht änderte Jakob seinen Namen in Israel. Dieser Name bedeutet: "Einer, der mit Gott gerungen hat". Diese Ehrenbezeichnung gilt bis heute für das jüdische Volk. Aufgrund einer Hungersnot im Land Kanaan kam das Israelitische Volk nach Ägypten (Mizraim) und lebte dort 400 Jahre. Zunächst vom Pharao geduldet, später jedoch in Sklaverei. Moses, der als jüdisches Findelkind beim Pharao aufwuchs, erhielt von Jahwe den Auftrag, das auserwählte Volk Israel aus Ägypten hinauszuführen. Moses berichtete dem Pharao von diesem Auftrag, er willigte jedoch erst ein, nachdem Jahwe die letzte von Zehn Plagen über Ägypten brachte: die jeweils ältesten Söhne der ägyptischen Familien sollten sterben. Moses führte sein Volk hinaus aus Ägypten. Dieser Auszug wird bis heute als Pessach gefeiert. In der Wüste auf dem Berg Sinai erhielt Moses von Jahwe die zehn Gebote, die Thora, das Buch, das die jüdischen Gesetze und die Grundlagen des jüdischen Glaubens enthält. Nach 40 Jahren Aufenthalt in der Wüste ziehen die Hebräer in zahlreichen Eroberungszügen in das gelobte Land Kanaan, dem späteren Israel ein. Moses stirbt noch in der Wüste.
Quellenangabe Foto oben: http://www.fotolia.com/id/728990 Links: Jüdische Gemeinde Hamburg, Grindelhof 30, 20146 Hamburg, Tel. 040/ 440944-0 Internet: www.jghh.org
|
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 12:19 Uhr |





